Sie sind hier: Angebote / Erste Hilfe und Rettung / Kreisauskunftsbüro (KAB)

Zur Onlinespende

Hier gehts zur Onlinespende

Ansprechpartner

Kreisauskunftsbüro (KAB)

Die Bundesregierung hat das Deutsche Rote Kreuz beauftragt, die „Nationale Auskunftsstelle“ einzurichten. Sie erfüllt damit eine hohe völkerrechtliche Verpflichtung aus den Genfer Abkommen über den Schutz der Opfer bewaffneter Konflikte.

Das DRK unterhält deshalb in nahezu jedem seiner Kreisverbände ein „Kreisauskunftsbüro“, für das jeweils eine Stammmannschaft von 15 bis 20 freiwilligen Helfern benötigt wird. Die Mitarbeiter der Kreisauskunftsbüros helfen dem durch die Genfer Abkommen geschützten Personenkreis und den Betroffenen einer Katastrophe.

Bei einer größeren Schadenslage oder im Katastrophenfall muss in der Regel mit einer Vielzahl verletzter und evakuierter Personen gerechnet werden.

Die Erfahrungen aus mehreren schrecklichen Katastrophen oder Unglücksfällen in der jüngeren Vergangenheit zeigen die Notwendigkeit der Arbeit des DRK-Suchdienstes und seiner Personenauskunftsstellen:

Verwandte, Bekannte und Freunde von Opfern können sich in einer solchen Situation an das Deutsche Rote Kreuz wenden, um sich über einen vermissten Angehörigen zu informieren.

Wir helfen, indem wir

  • Suchanträge jeder Art nach Konflikt- oder Katastrophenopfern entgegennehmen

  • Nachrichten über Konflikt- oder Katastrophenopfer sammeln

  • Verbindungen zwischen getrennten Angehörigen herstellen

  • Nachforschungen über den Verbleib von Einzelpersonen anstellen und darüber Auskunft geben 

Dieses Hilfeleistungsangebot des DRK-Suchdienstes für vermissende Angehörige ergänzt somit sinnvoll das klassische Leistungsspektrum im Bevölkerungsschutz.

Das komplexe Hilfeleistungssystem des DRK gewährleistet die Vernetzung und das strukturierte Zusammenwirken mit den anderen DRK-Fachdiensten, zum Beispiel mit der psycho-sozialen Notfallversorgung, dem Betreuungsdienst und mit dem Sanitäts- und Rettungsdienst.

Sie möchten helfen?

Eine wichtige Voraussetzung sollten Sie auf jeden Fall mitbringen:

Verständnis für Menschen in Not und die Bereitschaft, ihnen mit Geduld zu begegnen.

 

Wir freuen uns auf Sie!