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Ansprechpartner

Petra Mustermann

Frau
Andra Kirsten

Tel: 06501 9292-522
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Brunostraße 25
54329 Konz

Projekt Paula

  • PAULA und was macht sie beim Roten Kreuz?

     

    Zu Beginn des Jahres 1999 wurde das Projekt „PAULA - Vorschulkinder lernen helfen“ vom DRK-Kreisverband Trier-Saarburg e.V. ins Leben gerufen. Idee des Projektes ist es, Kinder im Alter zwischen 5 und 6 Jahren spielerisch und kindgerecht an das Thema Erste Hilfe heranzuführen.

     

    Gerade in Zeiten wachsender Gewaltbereitschaft und Ignoranz gegenüber Hilfsbedürftigen möchte der Kreisverband soziale Kompetenzen schon im Vorschulalter fördern. Für das Rote Kreuz liegt es nahe, dies am Beispiel der Ersten Hilfe zu vermitteln. Das Augenmerk liegt dabei auf der pädagogischen (Zusammen-)Arbeit mit den Kindern. Es geht nicht darum, die Kinder tatsächlich in Erste-Hilfe-Maßnahmen zu schulen, sondern ihnen vielmehr umsichtiges und Unfall vermeidendes Verhalten nahezubringen und soziale Kompetenzen wie z.B. Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein gegenüber schwächeren und hilfsbedürftigen Menschen zu vermitteln.

     

    Es wurde eine Konzeption erstellt, die auf die Lern- und Erlebniswelt von Vorschulkindern flexibel reagieren kann. Eigens entwickelte und gestaltete Materialien, Medien und Methoden machen dabei das Kindgerechte und Neuartige des Projektes aus. Pro Kindergarten oder -gruppe werden vor Ort drei Veranstaltungen von jeweils einer Stunde Dauer durchgeführt. Daran schließt sich dann der Besuch der nächstliegenden Rettungswache des Roten Kreuzes oder die Vorführung eines Rettungswagens an. Zum Abschluss erhalten die Kinder eine persönliche Urkunde, die ihre Teilnahme an den Veranstaltungen „bescheinigt“. Jede Gruppe besteht aus maximal 16 Kindern, die Kosten pro Gruppe betragen jeweils 77,- €.

     

    Wesentliches Ziel ist, dass den Kindern (Selbst-)Sicherheit und Spaß am Helfen vermittelt werden, um so im Bedarfsfall/Notfall aus Eigeninitiative und Selbstverständnis heraus handeln zu können. Für die Kreativität, die Selbstbeteiligung und auch den Humor der Kinder ist daher sowohl konzeptionell als auch zeitlich ausreichend Raum vorgesehen. Eine tragende Rolle spielt dabei auch die „Namensgeberin“ des Projektes: PAULA. Als pädagogisch einsetzbare Handpuppe gelingt es ihr, die Herzen der Kinder (und auch der MitarbeiterInnen) im Sturm zu erobern.