Sie sind hier: Angebote / Erste Hilfe und Rettung / Notfallnachsorge

Zur Onlinespende

Hier gehts zur Onlinespende

Ansprechpartner

Petra Mustermann

Frau
Petra Witt


Tel: 06501 9292-521
p.witt[at]kv-trier-saarburg.drk[dot]de

Brunostraße 25
54329 Konz

Notfallnachsorge

Es gibt Momente, in denen Menschen durch plötzlich eintretende Not- und Unglücksfälle aus der Normalität ihres Lebens gerissen werden. Wenn Eltern durch das plötzliche Versterben ihres Kindes wie gelähmt sind, die Polizei nach einem schweren Verkehrsunfall der Familie die Nachricht über den Tod des Vaters überbringen muss.

Kriseninterventionshelfer bei der Betreuung eines Kindes.
Foto: DRK

Sowohl in diesen schweren Stunden als auch in anderen akuten Krisensituationen leisten - zumeist ehrenamtliche - Kriseninterventionshelfer des Deutschen Roten Kreuzes "Erste Hilfe für die Seele" und psychosoziale Akuthilfe für Betroffene. Sie sind da, hören zu, begleiten.

Zum Einsatz geht es immer mindestens zu zweit, damit im Rahmen der kurzfristigen Begleitung und individuellen Betreuung Betroffene auch bei organisatorischen Aufgaben unterstützt und das soziale Netz oder weiterführende Hilfen mobilisiert werden können.

"Wir arbeiten fast immer in Grenzsituationen." Berichten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Notfallnachsorgedienst-Teams im DRK Kreisverband Trier-Saarburg, die als Kriseninterventionshelfer engagiert sind. Sie treffen auf Menschen, die gerade mit schweren Schicksalsschlägen konfrontiert wurden.

Die Ziele der Notfallnachsorge bestehen in der menschlichen Begleitung von Betroffenen in persönlichen Notlagen, einer behutsamen Erkundung der Situation hinsichtlich des weiteren Vorgehens sowie der Mithilfe bei der Organisation weiterer Betreuung (Angehörige, Freunde, Seelsorge, etc.) unter der Prämisse einer Hilfe zur Selbsthilfe.

Die Arbeit kann "oft sehr berührend, traurig und belastend" sein. Doch schon in der spezifischen Ausbildung, für die DRK-einheitliche Mindeststandards existieren, lernen die Helfer, "sich ihrer Rolle bewusst zu sein" und sich – trotz der zum Teil sehr intensiven Begleitung – nicht mit dem Schicksal der Betroffenen zu identifizieren.

Unsere ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer beachten bei Ihrem Engagement immer: "Wir können ganz tief mitfühlen, aber wir dürfen nicht mitleiden."

zum Seitenanfang